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Speiseplan Juni 2015
 
Kommende Termine: 04.06. Fronleichnam
5.6. und 8.6. Bewegliche Ferientage
22.06.-26.06. Projektwoche
27.06. Schulfest
Sensationell:

SENSATIONELL
Am vergangenen Donnerstag, meisterte Frau J.Kupfer ihr zweites Staatsexamen mit Bravour. Nachdem die vergangene Referendarin die Messlatte schon ziemlich hoch schraubte, nahm die aktuelle Ex-LiV diese Herausforderung an und übersprang mit der Gesamtnote von 1,1 (!!!).
Als Schulsportleiter habe ich versucht vergleichbare Leistungen im Sport zu suchen und musste sofort an den sensationellen Aufstieg der Eintracht gegen Reutlingen (6:3) denken. Allerdings ging man damals beim Stand vom 3:3 nicht mehr davon aus, dass die SGE den Aufstieg noch schaffen würde und mal ganz ehrlich: Wir haben keine Sekunde an Frau Kupfer gezweifelt.
Also ist es eher so, dass die Bayern am letzten Spieltag der Bundesliga WIE ERWARTET Meister werden. Dieses allerdings mit einem sensationellen 30:1 Sieg.
Um bei diesem Bildnis zu bleiben....

Pressemitteilung:Wir freuen uns ihnen mitteilen zu dürfen dass wir das Jungtalent Johanna Kupfer für unser Team fest verpflichten konnten. Sie wird aller Voraussicht nach im kommenden Schuljahr das Kollegium der Berufsorientierungsstufe komplettieren.

Wir freuen uns das diese Vertragsverlängerung realisiert werden konnte und sind uns sicher, dass Frau Kupfer durch Leistung, Soziales Engagement, Teamfähigkeit unser Kollegium verstärken wird.

Nochmal GRATULATION. Das hast Du wirklich klasse gemacht!!!!

Neue Wege gehen:
Ein ganz besonderes Praktikum im Kindergarten „Märchenburg“ in Büches. (Jungen Menschen mit Behinderung durch Praktika auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eine Chance eröffnen, vielleicht einmal später dort einen Arbeitsplatz zu finden). Das waren für Moritz Reiners, einen jungen Mann mit Down-Syndrom, drei aufregende und mit Sicherheit herausfordernde Wochen in seinem Praktikum im Kindergarten „Märchenburg“ in Büches. Zu seinen Aufgaben gehörte es, bei der Zubereitung des Essens, beim Auf- und Abdecken der Tische zu helfen, verschiedenste kleine Aufgaben zu übernehmen, und vor allem auch in Spielen mit den Kindern aktiv zu werden.
Möglich wurde dieses besondere Praktikum erst durch die Bereitschaft der Kindergartenleitung, sich auf ein solches Experiment einzulassen. Selbstverständlich ist ein solches Angebot nicht, wenn man bedenkt, dass die Erzieherinnen in ihrer täglichen Arbeit mit ihrer anspruchsvollen Rasselbande oft genug an die Grenze ihrer Belastbarkeit kommen. Fragt sich, ob dann noch die Zeit bleibt für einen Praktikanten, der vielleicht mehr Anleitung braucht als andere. Vorsorglich wurde Moritz deshalb von einer sogenannten Integrationshelferin begleitet. Ihre Aufgabe war es, ihn in Abstimmung mit den Erzieherinnen bei seinen verschiedenen Aufgaben anzuleiten. So konnte am Schluss des Praktikums von allen Seiten ein insgesamt positives Resümee gezogen werden. Die Erzieherinnen lobten ihn sehr, Eltern zeigten sich angenehm berührt, die Kinder mochten ihn gern und er selbst war über alle Maßen begeistert und hätte am liebsten gleich angefangen im Kindergarten richtig zu arbeiten. Leider ist der Weg dahin noch weit, auch grundsätzlich.
Seit 2009 ist in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention als gesetzliche Maßgabe gültig. In der Öffentlichkeit ist die Konvention zunehmend unter dem Stichwort „Inklusion“ bekannt geworden. Eine Forderung daraus ist, dass auch Menschen mit Behinderung, insbesondere auch solche mit einer geistigen oder seelischen Behinderung gleichberechtigt einer normalen Arbeit nachgehen dürfen. Heute geht die Mehrzahl von ihnen noch in sogenannte beschützte Werkstätten. Der Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt bleibt ihnen meist verschlossen. Es gibt sowohl von Arbeitgeber als auch von Seiten der Behinderten Vorurteile und Ängste.
Um solche Vorurteile und Ängste abzubauen, haben sich die obligatorischen Schulpraktika als hilfreiches Instrument erwiesen. In einer kurzzeitigen Begegnung am Arbeitsplatz, die für beide Seiten mit keinen Verpflichtungen z.B. finanzieller Art verbunden ist, kann man sich gegenseitig kennenlernen und abwägen, ob man vielleicht später ein längeres Bündnis eingehen könnte. Immer aber sollte ein Praktikum unter der Begleitung einer Integrationskraft durchgeführt werden. Ihr Einsatz ist eine zusätzliche Garantie, dass das Praktikum für beiden Seiten zu einem Erfolgserlebnis wird.
Der Verein yourplace e.V. in Ortenberg befasst sich seit längerer Zeit mit diesem Thema und bietet Arbeitgebern, die mit dem Gedanken spielen, Schülern von Förderschulen ein Praktikum anzubieten, entsprechende Unterstützung an. yourplace-wetterau@web.de oder tel. 01627270128 Scheurmann.